Curriculum Vitae
David Link
e-mail: david -obviously.an.at.sign.replacement- khm.de


2010 Relikte von LoveLetters, Installation anläßlich von "An das Gerät!", Halle 14, Leipzig.

2009 Berufung zum Professor für Experimentelle Technologien im Kunstkontext an der Hochschule für Graphik und Buchkunst, Leipzig.

LoveLetters_1.0. MUC=Resurrection, Medienkunstinstallation anläßlich von "YOU_ser 2.0—Celebration of the Consumer", ZKM, Karlsruhe:
Nachbau des ersten Computers weltweit, der Ferranti Mark 1. Auf der Replika läuft der Original-Quellcode von Christopher Strachey's "Loveletters" Programm von 1952.

The Archaeology of Very Early Algorithms, 1948–58 — Christopher Strachey's Love Letter Generator, Vortrag am London Science Museum, Computer Conservation Society UK.

Algorithmische Kunst, Archäologie der Algorithmen, Vortrag an der Hochschule für Graphik und Buchkunst, Leipzig.

2008 Rotating Letters. The Polish "bomba kryptologiczna" as Example of an Archaeology of Algorithmic Artefacts, Vortrag anläßlich der "3rd International Conference of the European Society for the History of Science", Wien.

Zâ'irja—An Archaeological Cryptanalysis of a 13th-century Sufi Algorithm, Vortrag anläßlich des "5th International Variantology Workshop—Neapolitan Media", Neapel, Biblioteca Nazionale "Vittorio Emanuele III".

Poesiemaschinen und Generative Lyrik, Vortrag anläßlich von "Honeypod. Tag und Nacht Festival für Literatur und Neue Medien", Edith-Ruß-Haus, Oldenburg.

2007 Chorus 2.0, Medienkunstinstallation anläßlich von "YOU_ser—The Century of the Consumer", ZKM, Karlsruhe:
Eine ellipsenförmige Laufschrift von 10 m Durchmesser hängt über der Terrasse eines Cafés und reflektiert die Gesprächsthemen der Besucher.

Memory for Love Letters. Computer Archaeology of a Very Early Program, Vortrag anläßlich der Konferenz "re:place. Second International Conference on the Histories of Media, Art, Science and Technology", Haus der Kulturen der Welt, Berlin.

2006 Poetry Machine 2.0, Medienkunstinstallation anläßlich der Konferenz "Digitale Medien und Wissenschaftskulturen", Universität Köln:
Sich selbständig aus dem Internet mit Informationen versorgender, interaktiver Textgenerator. Der generierte Text wird von Geisterhand auf einer Tastatur getippt. Distanzmessung über Sonar.

Poesiemaschinen / Maschinenpoesie. Zur Frühgeschichte computerisierter Texterzeugung und generativer Systeme. München: Fink, 2006.

Variantology 2. On Deep Time Relations of Arts, Sciences and Technologies, eds. Siegfried Zielinski und David Link. Köln: König, 2006.

From Alan Christopher, with Love—Ursprünge der digitalen Textgenerierung, Vortrag anläßlich des Symposiums "Informatikrevolution zwischen Alltag und Zukunft", ZKM Karlsruhe und Fakultät für Informatik der Universität Karlsruhe.

Analyser Tools, Softwareentwicklung für das ZKM Karlsruhe anläßlich der Ausstellung "Mindframes. Media Study at Buffalo 1973-1990", Steina und Woody Vasulka.

2005 ECHOHCE, Sendung des Konzertes im "Studio Akustische Kunst" des WDR3, 5. März 2005, 23:05 h.

MURMUR, Performance anläßlich des Festivals "Polyphonix", Le Fresnoy, Tourcoing, Frankreich: Dichterlesung für eine Stimme und einen Chor von Sprachsynthesizern.

CHORUS, Medienkunstinstallation anläßlich der Ausstellung "Panorama 6—Casting stories", Le Fresnoy, Tourcoing, Frankreich.

ECHOHCE, CD-Veröffentlichung des Konzertes auf dem Label "FM 4.5.1".

Poetry Machine 2.0, Medienkunstinstallation anläßlich der Ausstellung "Enseigner / Produire", Centre Georges Pompidou, Paris und Le Fresnoy, Tourcoing, Frankreich.

Gastprofessor und –künstler in "Le Fresnoy. Studio national des arts contemporains", Tourcoing, Frankreich.

Planung und Durchführung der 2. "Variantologie"-Konferenz an der Kunsthochschule für Medien, Köln (gem. m. Prof. Dr. Siegfried Zielinski).

2004 ECHOHCE, Konzert mit FM Einheit (perc.), Jamie Lidell (voc.), Saskia von Klitzing (dr.) u. Volker Kamp (b.) Im Rahmen von "Algorithmische Revolution", ZKM, Karlsruhe:
Der Sänger und die Musiker setzen den von der Maschine generierten Text um, sowie er entsteht.

ECHOHCE (mit FM Einheit), Konzert anläßlich der Veranstaltung "Burroughs Cutup", Stadtgarten, Köln.

ECHOHCE (mit FM Einheit), Konzert anläßlich der Eröffnung des "Dutch Electronic Art Festival 04: Affective Turbulences / Open Systems", V2 organisatie, Rotterdam.

Poetry Machine 2.0, Medienkunstinstallation anläßlich der Ausstellung "Algorithmische Revolution", ZKM.

Zur Rechtfertigung der hypothetischen Natur der Kunst und der Nicht-Identität in der Objektwelt, Portierung der Medienkunstinstallation von Peter Weibel von SGI GL nach Open GL anläßlich der Ausstellung "Algorithmische Revolution", ZKM, Karlsruhe.

Poetry Machine 2.0, Medienkunstinstallation anläßlich der Ausstellung "10. International Computer Arts Festival", Maribor, Slowenien.

Poetry Machine 2.0, Medienkunstinstallation anläßlich der Ausstellung "The Millenium Dialogue. First Beijing International New Media Arts Exhibition and Symposium", Millennium Art Museum, Beijing, China. (DVD)

Poesiemaschinen / Maschinenpoesie, Promotion an der Humboldt-Universität Berlin, Philosophie III, bei Prof. Siegfried Zielinski, Kunsthochschule für Medien, Köln und Prof. Friedrich Kittler, Institut für Ästhetik, Berlin.

Don't panic IV. Theoretische und praktische Grundlagen der Turingmaschine, Seminar an der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe, Fachbereich Digitale Medien/ Medienkunst, Michael Saup.

2003 Medienkunstinstallation Poetry Machine 2.0 anläßlich der Ausstellung "Belluard Bollwerk International", Fribourg, Schweiz:
Sich selbständig aus dem Internet mit Informationen versorgender, interaktiver Textgenerator. Der generierte Text wird von Geisterhand auf einer Tastatur getippt. Distanzmessung über Sonar.

Poetry Machine 1.0 wird Teil der permanenten Sammlung des Zentrum für Kunst und Medientechnologie(ZKM), Karlsruhe

Medienkunstinstallation Poetry Machine 1.5 anläßlich der Ausstellung "Deaf03: Data Knitting", V2 organisatie, Rotterdam

Don't panic III. Theoretische und praktische Grundlagen der Turingmaschine: Das Netz, Seminar an der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe, Fachbereich Digitale Medien/ Medienkunst, Michael Saup.

The three princes of Serendippo, Performance gemeinsam mit Siegfried Zielinski und Jan St. Werner, Festival "Deaf03: Data Knitting", V2 organisatie, Rotterdam.

Don't panic II. Theoretische und praktische Grundlagen der Turingmaschine, Seminar an der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe, Fachbereich Digitale Medien/ Medienkunst, Michael Saup.

Generative Media Art and Data Mining, Vortrag am Centre for Cultural Studies Goldsmiths College, University of London, UK


2002 Poetry Machine 1.0, Medienkunstinstallation anläßlich der Ausstellung "Typologie", Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe.

Poetry Machine 1.0, ausgewählt für “Vectors; Digital Arts of Our Time”, New York Digital Salon, New York.

Poetry Machine TV anläßlich des Festivals "Artgenda", artgendaTV im öffentlichen Raum und Freien Kanal, Hamburg.

Grep moment *. 14 Gedichte, übersetzt von David Link. LAB, Jahrbuch für Künste und Apparate. Kunsthochschule für Medien, Köln.

Don't panic. Theoretische und praktische Grundlagen der Turingmaschine, Seminar an der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe, Fachbereich Digitale Medien/ Medienkunst, Michael Saup.

2001 Poetry Machine 1.0, Medienkunstinstallation anläßlich der Ausstellung "Im Buchstabenfeld - Die Zukunft der Literatur", Neue Galerie, Graz, Österreich.

Vortrag "A portrait of the Artist as a Young Man", Studiogespräch, Kunsthochschule für Medien, Köln.

Präsentation "Poetry Machine—ein auf semantischen Netzwerken basierender Textgenerator", HyperKult X, Lüneburg.

2000 Sphere, Medienkunstinstallation anläßlich der Ausstellung "Interface5", Kunstverein Hamburg:
Dreidimensionale, internetbasierte, multi-user Simulation von Geschossen um den Erdball. Benutzer können sich über die Website gegenseitig mit virtuellen Stahlkugeln von 5 m Durchmesser beschießen, die am Einschlagsort reale Störungen hervorrufen.

Red-Right-Wrong (mit Erik Sleichim, BL!NDMAN KWARTET), Konzert im Rahmen von "Temporary Autonomous Zones", Royal Flemish Theatre, Brüssel.
Textgenerierender, interaktiver 3D VR Raum. Die Saxophonisten steuern den virtuellen Raum der Installation in Realtime durch ihre Musik.

1999 Memory, Medienkunstinstallation im Rahmen von "Wiretap 5.10", V2-Organisatie, Rotterdam
Textgenerierender interaktiver 3D VR Raum auf 3 Screens und VR Helm. Durch den Blick des Betrachters entstehen visuelle und textuelle Welten.

Memory, Medienkunstinstallation im Rahmen der Ausstellung "Synworld", Public Netbase t0, Museumsquartier Wien.

Artist in residence bei V2-Lab, V2-Organisatie, Rotterdam (Projekt DataPersonalities)

Gründung von Codelab, einer Künstlergruppe zur Realisierung von Medienkunstprojekten in Berlin.

1998 Memory, Medienkunstinstallation im Rahmen von "Charleroi Danses", Les Tanneurs, Brüssel.

Konzept "Art-OS" im Rahmen der Planung der "Interface 2000", Hamburg

"Neue Medien und Literatur", Vortrag im Literarischen Colloquium Berlin.

1996–02 Gaststudent und Stipendiant an der Kunsthochschule für Medien, Köln.

1993–95 Mitbegründer und -herausgeber von ARTIC, einer Zeitschrift für Kunst und Philosophie